Die Predigt behandelt das durchgehende Thema der Ermahnung im ersten Timotheusbrief, in dem Paulus den Timotheus wiederholt auffordert, einzelne Personen, Gruppen und sogar wohlhabende Gemeindemitglieder zu ermahnen oder zurechtzuweisen. Anhand des Umgangs mit jüngeren Witwen in Kapitel 5 und der Botschaft an die Gemeinde in Ephesus aus der Offenbarung zeigt Volker, dass konstruktive Kritik nötig ist, um untadelig zu bleiben und die erste Liebe nicht zu verlieren. Er ermutigt dazu, Ermahnung anzunehmen und selbst liebevoll, aber klar auszusprechen, um in Familie, Gemeinde und Beruf Ordnung zu bewahren.
Die Predigt behandelt den Abschluss des 1. Timotheusbriefes in Kapitel 6, Vers 20-21, wo Paulus Timotheus auffordert, das anvertraute Gut zu bewahren und falsche, sogenannte Erkenntnis zu meiden. Simon erklärt, dass der Glaube nicht durch eigenes Verstehen oder intellektuelle Erkenntnis lebendig bleibt, sondern durch das praktische Leben des Evangeliums und die Konzentration auf Jesus als einzigen Weg zu Gott. Als praktische Anwendung ruft er dazu auf, wie ein Wächter über das Anvertraute zu wachen und sich bewusst zu machen, was im Glauben nicht verhandelbar ist.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 6,17-19 und den christlichen Umgang mit Reichtum. Matthias erklärt, dass Besitz an sich nicht schlecht ist, aber zu Hochmut und falschem Vertrauen verführt, weshalb Christen ihre Hoffnung auf den lebendigen Gott setzen und sich als vorübergehende Verwalter statt als Besitzer verstehen sollen. Praktisch ruft er dazu auf, Gutes zu tun, freigebig zu teilen und nach einem festen Plan – erst geben, dann sparen, dann leben – bleibende Schätze im Himmel zu sammeln.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 6,11-16 und die vier Verben, mit denen Paulus Timotheus zum geistlichen Leben auffordert: fliehen, nachjagen, kämpfen und ergreifen. David erläutert anhand weiterer Bibelstellen, wovor Christen fliehen sollen, wonach sie streben und wofür sie kämpfen, und zeigt, dass das ewige Leben zugleich besessen, täglich ergriffen und einst geerbt wird. Zum Schluss ruft er dazu auf, als von Gott berufener Mensch den Blick von den eigenen Kämpfen zum souveränen König der Könige zu heben.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 6,3-10 und stellt der gesunden Lehre Jesu die Irrlehre gegenüber, die aus Hochmut, Streitsucht und der Vorstellung entsteht, Gottesfurcht sei ein Mittel zum Gewinn. Matthias zeigt anhand der Kirchengeschichte und eines Erlebnisses aus der Missionsarbeit in Peru, wie Habgier vom Glauben wegführt. Als Anwendung ruft er dazu auf, am Wort Jesu festzuhalten, mit Nahrung und Kleidung zufrieden zu sein und mit anvertrautem Besitz großzügig Gutes zu tun.
Die Predigt legt 1. Timotheus 6,1-2 aus und überträgt das Verhältnis von Knecht und Herr auf Arbeitnehmer und Vorgesetzte: Christen sollen ihre Chefs aller Ehre wert halten, gerade auch dann, wenn diese selbst gläubig sind, damit der Name Gottes und die Lehre nicht verlästert werden. David zeigt zudem, dass Paulus die Sklaverei nicht abschafft, weil ihm die Ehre Gottes und das Wort vom Kreuz wichtiger sind, und ruft dazu auf, das eigene Engagement am Kern des Evangeliums zu prüfen.
Die Weihnachtspredigt entfaltet anhand der Krippengeschichte sowie von Jesaja 7,14, Offenbarung 3,20 und Jakobus 4,8, dass Gott die Nähe zum Menschen sucht: Jesus hat den weiten Weg vom Himmel in die Krippe zurückgelegt und klopft längst an. Simon erklärt, dass Hirten und Weise Jesus nur begegneten, weil sie das letzte kurze Stück selbst gingen, und dass es nicht genügt, ihn bloß aus der Geschichte zu kennen. Praktisch lädt er dazu ein, sich bewusst Zeit für Jesus zu nehmen, etwa durch Bibellesen, Gespräche, Anbetung und Gebet.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 5,17-25 und den Umgang der Gemeinde mit ihren Ältesten. Andreas erklärt, dass Leiter, die im Wort und in der Lehre arbeiten, besondere Wertschätzung und Unterstützung verdienen, vor leichtfertigen Anschuldigungen durch die Zwei-Zeugen-Regel geschützt sind und bei anhaltender Sünde öffentlich zurechtgewiesen werden, damit sie umkehren. Praktisch fordert er dazu auf, Älteste zu ehren, niemanden vorschnell in einen Dienst einzusetzen und Menschen ohne Vorurteil und ohne Sympathie oder Antipathie zu behandeln, da vor Gott ohnehin alles ans Licht kommt.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 5,1-16 und fragt, wie in der Gemeinde miteinander umgegangen und korrigiert wird: respektvoll wie mit Vater, Mutter, Bruder und Schwester statt hart und lieblos. Matthias erklärt, wie Paulus die Versorgung wirklich bedürftiger Witwen regelt und dabei zuerst Kinder und Enkel in die Pflicht nimmt, weil die Sorge für die eigene Familie Gott gefällt. Praktisch ermutigt er dazu, Witwen und Alleinstehende zu besuchen, ihnen zuzuhören und konkret zu helfen.
Die Predigt betont, wie wichtig es ist, dass junge Christen und Leiter von älteren, erfahrenen Christen begleitet und geprägt werden. Paulus fordert Timotheus auf, ein Vorbild in Charakter und Glauben zu sein und sich von einem geistlichen Mentor führen zu lassen, da geistliche Reife und gesunde Leiterschaft nur im Miteinander der Generationen wachsen. Die Gemeinde wird ermutigt, Beziehungen zwischen Jung und Alt zu fördern, damit jeder im Glauben wachsen und Verantwortung weitergeben kann.