Die Predigt behandelt 1. Mose 3, den Sündenfall, und beschreibt den von Gott geschaffenen Lebensraum des Menschen als Ort der Begegnung und des Vertrauens. Simon zeigt, wie die Schlange Misstrauen gegenüber Gott sät und Eva und Adam dazu verführt, vom verbotenen Baum zu essen, wodurch die Beziehung zu Gott, zueinander, zur Schöpfung und zu sich selbst zerbricht. Als praktische Anwendung ermutigt er, Gott auch in Versuchung zu vertrauen und in Jesus Christus, der als Nachkomme der Frau angekündigt wird, die verheißene Erlösung anzunehmen.
Die Predigt behandelt 1. Mose 2,18-25, den ergänzenden Schöpfungsbericht über die Erschaffung der Frau. David erklärt, dass Adam zunächst den Tieren Namen gibt und dabei seinen Auftrag zu herrschen, bebauen und bewahren wahrnimmt, jedoch keine ihm entsprechende Gehilfin findet, woraufhin Gott die Frau aus seiner Seite bildet. Er zeigt, dass Mann und Frau zu einer Einheit werden, und leitet daraus praktische Fragen nach Verantwortung, Gemeinschaft, Reinheit und der Liebe zwischen Ehepartnern ab, wie sie auch im Neuen Testament aufgegriffen werden.
Die Predigt behandelt 1. Mose 2,4-17, den zweiten Schöpfungsbericht, in dem beschrieben wird, wie Gott den Menschen aus Staub formt, ihm den Lebensodem einhaucht und ihn in den Garten Eden setzt. Volker erklärt, dass Arbeit zum Bebauen und Bewahren von Anfang an Teil der göttlichen Bestimmung des Menschen ist, und deutet das Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, als liebevolle väterliche Anweisung. Er ruft dazu auf, die eigene Arbeitskraft nicht am Alter zu bemessen, und verweist auf die Demut, die aus der Erkenntnis erwächst, selbst aus Staub gemacht zu sein.
Die Predigt behandelt den Abschluss des 1. Timotheusbriefes in Kapitel 6, Vers 20-21, wo Paulus Timotheus auffordert, das anvertraute Gut zu bewahren und falsche, sogenannte Erkenntnis zu meiden. Simon erklärt, dass der Glaube nicht durch eigenes Verstehen oder intellektuelle Erkenntnis lebendig bleibt, sondern durch das praktische Leben des Evangeliums und die Konzentration auf Jesus als einzigen Weg zu Gott. Als praktische Anwendung ruft er dazu auf, wie ein Wächter über das Anvertraute zu wachen und sich bewusst zu machen, was im Glauben nicht verhandelbar ist.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 6,17-19 und den christlichen Umgang mit Reichtum. Matthias erklärt, dass Besitz an sich nicht schlecht ist, aber zu Hochmut und falschem Vertrauen verführt, weshalb Christen ihre Hoffnung auf den lebendigen Gott setzen und sich als vorübergehende Verwalter statt als Besitzer verstehen sollen. Praktisch ruft er dazu auf, Gutes zu tun, freigebig zu teilen und nach einem festen Plan – erst geben, dann sparen, dann leben – bleibende Schätze im Himmel zu sammeln.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 5,1-16 und fragt, wie in der Gemeinde miteinander umgegangen und korrigiert wird: respektvoll wie mit Vater, Mutter, Bruder und Schwester statt hart und lieblos. Matthias erklärt, wie Paulus die Versorgung wirklich bedürftiger Witwen regelt und dabei zuerst Kinder und Enkel in die Pflicht nimmt, weil die Sorge für die eigene Familie Gott gefällt. Praktisch ermutigt er dazu, Witwen und Alleinstehende zu besuchen, ihnen zuzuhören und konkret zu helfen.
Die Predigt betont die Bedeutung der Timotheusbriefe als Grundlage für das Leben und Wachstum der Gemeinde und zieht Parallelen zwischen einer natürlichen Familie und der geistlichen Familie Gottes. Paulus schreibt, wie wichtig es ist, dass die Gemeinde auf Jesus als Fundament gegründet ist, nach Gottes Ordnungen lebt und das Erlösungswerk von Jesus als Hoherpriester, Fürsprecher und König verkündet und bewahrt.
Die Predigt behandelt die Aufgaben und Eigenschaften von Diakonen in der Gemeinde, basierend auf 1. Timotheus 3 und Apostelgeschichte 6. Diakone sind praktische Helfer, die durch ihren Dienst die Ältesten entlasten, damit diese sich auf Lehre und Gebet konzentrieren können; dabei sind sowohl Männer als auch Frauen als Diakone möglich. Die wichtigsten Anforderungen an Diakone und Älteste sind charakterliche Eigenschaften wie Ehrbarkeit, Treue und ein reines Gewissen, und Jesus wird als das vollkommene Vorbild für beide Dienste dargestellt.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 2,8-15 und betont, dass Gott für Gemeinde und Leben Ordnungen und passende Haltungen festgelegt hat. Männer werden besonders zum Gebet und zur Leitung aufgefordert, Frauen sollen sich durch innere Werte und gute Werke auszeichnen und in der Gemeinde nicht lehren oder leiten. Die Ordnung dient dem Frieden und basiert auf Gottes Schöpfung, wobei Verantwortung immer mit einer Haltung der Liebe verbunden sein soll.
Die Predigt legt Jesaja 60 aus und betont, dass die Verheißung vom Licht, das über Jerusalem aufgeht, letztlich auf die ganze Welt zielt, wenn Israel den Messias erkennt. Gleichzeitig wird die Gemeinde und jeder Einzelne dazu aufgerufen, selbst Licht in einer dunklen Welt zu sein und Verantwortung für das eigene Umfeld zu übernehmen, indem man Gottes Liebe sichtbar macht.