Mehrere Gemeindemitglieder teilen anlässlich Pfingsten kurze Impulse zum Heiligen Geist anhand verschiedener Bibelstellen, darunter Apostelgeschichte 1 und 2, Johannes 20, Galater 5 und Römer 5,5. Behandelt werden das Vertrauen im Warten auf die Verheißung, die Unterscheidung zwischen dem Wirken des Geistes bei, in und auf dem Menschen sowie der enge Zusammenhang zwischen dem Heiligen Geist und Gottes Liebe seit der Schöpfung. Als praktische Anwendung wird dazu ermutigt, sich dem Geist zu öffnen, im Geist zu wandeln statt im eigenen Ego zu leben und ihm in Beziehung und Gehorsam zu folgen.
Die Predigt betont, wie wichtig es ist, in der Liebe Christi fest verwurzelt und gegründet zu sein. Paulus betet dafür, dass die Gemeinde Gottes Liebe immer tiefer erkennt und daraus Kraft schöpft – sowohl im persönlichen Glaubensleben als auch im Dienst und Miteinander. Praktisch wird dazu ermutigt, sich im Alltag immer wieder bewusst an Gottes Liebe zu erinnern, daraus zu leben und sich davon verändern zu lassen.
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 1,3-11 und betont, dass Timotheus falsche Lehren und unnütze Streitfragen in der Gemeinde abwehren soll, da diese nicht zur göttlichen Erbauung, sondern zu Streit führen. Paulus stellt dem gegenüber, dass das Ziel der rechten Lehre Liebe aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben ist. Wer an Christus glaubt, steht nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade; das Evangelium soll zu Freiheit und Liebe führen, nicht zu Verdammnis.
Die Predigt betont, dass das Lesen der Bibel und das Wissen um Gottes Wort wichtig ist, aber erst durch den Heiligen Geist wird das Wort im Alltag lebendig und wirksam. Am Beispiel der Kreuzigung Jesu wird deutlich gemacht, dass Jesus durch seinen Tod den Zugang zu Gott für alle Menschen geöffnet hat und dass es Mut und Entschlossenheit braucht, wie bei Maria Magdalena und Josef von Arimathäa, um Jesus wirklich nachzufolgen und aus dem Schatten herauszutreten. Die Zuhörer werden ermutigt, ihren Glauben aktiv zu leben und sich von Gottes Geist leiten zu lassen.
In der Predigt wird die Gerichtsverhandlung Jesu vor dem Hohen Rat beschrieben, bei der Jesus trotz falscher Anschuldigungen und Machtmissbrauchs durch die religiösen Führer standhaft bleibt und seine Identität als Sohn Gottes bekennt. Die Predigt betont, dass Jesus freiwillig und aus Liebe den Weg ans Kreuz geht, obwohl er alle Macht hätte, sich zu retten. Daraus wird die zentrale Frage an die Zuhörer abgeleitet: Wie lautet dein Urteil über Jesus – erkennst du ihn als Gottes Sohn an?
Die Predigt betont, dass das wichtigste Gebot Gottes ist, ihn von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und ebenso den Nächsten wie sich selbst zu lieben. Jesus selbst hat dieses Doppelgebot der Liebe vollkommen erfüllt und ist uns darin Vorbild. Da wir Menschen es aus eigener Kraft nicht immer schaffen, hilft uns der Heilige Geist, in dieser Liebe zu Gott und zum Nächsten zu wachsen und zu leben.
Die Predigt behandelt das Gleichnis von den bösen Weingärtnern und betont, dass Gott jedem Menschen aus Liebe das Leben und gute Voraussetzungen schenkt, aber auch einen berechtigten Anspruch auf unser Leben hat. Hans-Juergen schildert, wie ihn dieses Gleichnis persönlich zur Umkehr bewegt hat, und erklärt, dass Jesus durch seinen Tod zum Eckstein wurde, sodass nun jeder Mensch – unabhängig von Herkunft – durch ihn zu Gott kommen kann. Abschließend fordert die Predigt dazu auf, Gottes Liebe und Anspruch ernst zu nehmen und Jesus als Retter anzunehmen.
Die Predigt betont, dass nicht die Größe des Glaubens entscheidend ist, sondern das Vertrauen auf Jesus und das Ablegen von Zweifel und Ärger. Der Heilige Geist wird als Kraftquelle beschrieben, die Gläubige verändert, ihnen Gaben schenkt und sie befähigt, in Liebe zu handeln und die Gemeinde zu erbauen. Die Gaben des Geistes sollen immer in Liebe und zum Wohl der Gemeinschaft eingesetzt werden, wobei die Liebe das höchste Gut bleibt.
Die Predigt betont, dass Gott uns aus Liebe vor Grundlegung der Welt erwählt hat, um heilig und tadellos vor ihm zu stehen, und dass unser eigentlicher Lebenssinn darin liegt, in dieser Beziehung zu Gott zu leben. Anhand der Beispiele von Hiob und den drei Freunden im Feuerofen wird gezeigt, wie eine himmlische Perspektive auf Gottes Liebe und Gnade uns auch in Leid und Schwierigkeiten Hoffnung und Halt gibt, weil Gott uns nicht nur für die Ewigkeit, sondern auch im Alltag nahe ist.
Die Predigt betont, dass der Sabbat ursprünglich als Ruhetag und Zeichen der Gemeinschaft mit Gott für den Menschen geschaffen wurde, nicht als starres Gesetz. Im Neuen Testament steht nicht mehr das Einhalten von Regeln im Vordergrund, sondern die Liebe zu Gott, zum Nächsten und zu sich selbst sowie die Freiheit, Gott aus Dankbarkeit und Freude zu dienen. Christen sollen den Sonntag oder einen anderen Tag bewusst nutzen, um Gott zu ehren und in seiner Ruhe und Freude zu leben.