🗓️ 09. August 2026
🎤 Simon Georg
1.Mose 3
Sünde bedeutet nicht in erster Linie eine einzelne falsche Tat, sondern das fehlende Vertrauen darauf, dass Gott den Menschen in einen guten Lebensraum gestellt hat und es gut mit ihm meint.
Die Schlange sät Zweifel und verspricht "ihr werdet sein wie Gott" — Erkenntnis statt Begegnung; als Folge zerbrechen alle vier Beziehungen: zu Gott, zueinander, zur Schöpfung und zu sich selbst.
Gott lässt den Menschen nicht im Fall zurück: Statt der selbstgemachten Feigenblätter schafft er die Kleider aus Fell, verwehrt den Zugang zum Baum des Lebens zum Schutz und kündigt mit dem Nachkommen der Frau die Erlösung durch Jesus an.
🗓️ 02. August 2026
🎤 David Erhardt
1.Mose 2,18-25
Predigt über 1. Mose 2,18-25 (Erschaffung der Frau) als Ergänzung, nicht Alternative, zum Schöpfungsbericht in 1. Mose 1 – beides geschieht am sechsten Tag.

Zwei verwobene Themen: Adam gibt den Tieren Namen und übernimmt damit Verantwortung im Auftrag herrschen, bebauen, bewahren, bevölkern; da kein Tier ihm entspricht (nur der Mensch hat den Ruach, den Geist Gottes), schafft Gott aus seiner Seite die Frau als "Eser" – Hilfe und Beistand, keine Herabstufung.

Das Einswerden von Mann und Frau ist Vorbild für Christus und die Gemeinde; daraus folgen die neutestamentlichen Anwendungen zu Ehescheidung, Frauen in der Gemeinde, Kopfbedeckung und sexueller Reinheit.
🗓️ 26. Juli 2026
🎤 Volker Reinhardt
1.Mose 2,4-17
Vier Hauptaspekte aus dem Text: Der Vers behandelt das Erschaffen des Menschen aus Staub und den Lebensodem, die Einsetzung in den Garten Eden mit den vier Strömen, und das Gebot bezüglich des Baums der Erkenntnis.

Der Mensch wurde von Gott, dem Herrn (Jahwe), aus Staub der Erde geformt und durch den eingehauchten Lebensodem lebendig gemacht.

Gott pflanzte den Garten Eden mit dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und setzte den Menschen dort ein, um ihn zu bebauen und zu bewahren.

Gott gebot dem Menschen, von allen Bäumen außer dem Baum der Erkenntnis zu essen, mit der Warnung, dass er am Tag des Essens davon sterben müsse.
🗓️ 19. Juli 2026
🎤 Andreas Staigmiller
1. Mose 2,1-3
Gott vollendet, was er anfängt — die Schöpfung in 1. Mose 2,1-3, die Erlösung am Kreuz ("es ist vollbracht") und das begonnene gute Werk im Leben der Gläubigen (Philipper 1,6).

Der siebte Tag ist Ruhe aus Vollendung, nicht aus Müdigkeit: Adam beginnt sein Leben im Ruhestand, und Sabbat wie Sabbatjahr (2. Mose 16, 3. Mose 25) sind eine Einübung ins Vertrauen, dass Gott versorgt, auch wenn man pausiert; nach 5. Mose 5 ist der Ruhetag zugleich Zeichen der Befreiung aus der Sklaverei.

Gott segnet und heiligt als Erstes nicht einen Ort oder Gegenstand, sondern Zeit — daraus folgen drei Haltungen: staunen, ruhen und die eigene Zeit bewusst auf Gott ausrichten, im Vertrauen darauf, dass er die Welt trägt.
🗓️ 12. Juli 2026
🎤 Matthias Knödler
1. Mose 1,1-31
Gott erschafft Himmel und Erde aus dem Nichts allein durch sein Wort – in sechs wörtlich gemeinten 24-Stunden-Tagen, ohne Evolution und ohne Tod vor dem Sündenfall.

Die Schöpfung verläuft in drei Blöcken: Gott bereitet jeweils einen Lebensraum (Licht/Himmel, Meer und Atmosphäre, Land mit Pflanzen) und setzt dann die zugehörigen Bewohner hinein; alles bleibt nach seiner Art getrennt, weil Gott Ordnung, Grenzen und geordnete Vielfalt liebt.

Der Mensch ist als Mann und Frau gewollt, Gottes Ebenbild und sein beauftragter Verwalter über die Schöpfung – kein Zufallsprodukt; Gott segnet ihn, macht ihn fit fürs Leben und lädt zur Anbetung des Schöpfers und Erlösers ein.
🗓️ 21. Juni 2026
🎤 Volker Reinhardt
1. Mose 1,1-5
Volker predigt heute über 1. Mose 1, den Beginn einer geplanten längeren Predigtreihe zum ersten Buch Mose.

Er erklärt, warum Mose trotz des großen zeitlichen Abstands als glaubwürdiger Autor der Schöpfungsgeschichte gelten kann, und legt dar, dass die Bibel Wissenschaft nicht widerlegen will, sondern von Gottes Größe und Allmacht berichtet.

Anhand der ersten fünf Verse zeigt er Gottes planvolles, mühelos schöpferisches Wesen und schließt mit Psalm 19 über die Herrlichkeit Gottes in der Schöpfung.
🗓️ 14. Juni 2026
🎤
Rückblick 2. Timotheus
Abschlussgottesdienst der Predigtreihe zum 2. Timotheusbrief: Nach einer Lesung des gesamten Briefes fasst der Leiter Inhalt und Hintergrund in einem Lückentext zusammen – Paulus schreibt aus der Gefangenschaft in Rom, ermutigt Timotheus zu Mut statt Furcht, zur treuen Weitergabe des Evangeliums und zum Bleiben in der von Gott eingegebenen Schrift.
Anschließend teilen mehrere Gemeindeglieder, was ihnen wichtig geworden ist: das Bild vom geraden Abschneiden einer Brotscheibe für das rechte Austeilen von Gottes Wort statt Streit über Nebenfragen, der Soldat Christian Craighead als Beispiel für die Bereitschaft "hier bin ich, sende mich", die Sicherheit des Glaubens angesichts von Ablehnung im Berufsalltag, Dankbarkeit für den eigenen Arbeitsplatz sowie die sympathische Menschlichkeit des Paulus, der um seinen Mantel und seine Bücher bittet.
Zum Schluss zeigt der Leiter anhand von 2. Timotheus 1,8; 2,2; 2,8-10; 3,14-15; 4,1-2 und 4,17 auf, wie zentral die Verkündigung des Evangeliums im ganzen Brief ist – das Wort Gottes ist nicht gekettet –, und schließt mit einem Dankgebet für Gottes lebendiges Wort.
🗓️ 31. Mai 2026
🎤 David Erhardt
2. Timotheus 4,9-22
Paulus' letzte Worte in 2. Timotheus 4 sind ein „Abspann" voller Namen: 14 positive Wegbegleiter wie Lukas, Titus, Priska und Aquila stehen zwei negativen gegenüber – Demas, der die Welt lieb gewann, und Alexander der Schmied als aktiver Gegner; besonders versöhnlich ist Markus, der Paulus einst im Stich ließ und nun „sehr nützlich zum Dienst" ist.

Die Namen aus verschiedenen Lebensphasen und Kulturkreisen zeigen: Paulus war nie allein unterwegs – ein Anstoß, selbst zu überlegen, wer einen geistlich geprägt hat und wer im eigenen Abspann stehen würde.

Vor Gericht in Rom, vermutlich vor Nero, verließen ihn alle, doch der Herr stand ihm bei und rettete ihn „aus dem Rachen des Löwen" – mit Parallelen zu Daniel in der Löwengrube, zu Jesu und Stephanus' Vergebungsworten und zu Simson, dessen größter Sieg zuletzt kam: Paulus erwartet Hinrichtung und Ewigkeit zugleich, ganz auf das Evangelium ausgerichtet.
🗓️ 24. Mai 2026
🎤
Kurzbeiträge zum Thema heiliger Geist
Impulse aus einem Pfingstgottesdienst mit mehreren Beiträgen zum Thema Heiliger Geist.

Vertrauen im Dazwischen: Die Jünger sollten nach Apostelgeschichte 1 im gefährlichen Jerusalem auf den Heiligen Geist warten – ein Loslassen von Sicherheit, Verstand und Kontrolle, das auch heute beim Schritt ins Ungewisse gilt (Bezug: Familie Bold, die nach Peru geht).

Drei Stufen des Geistes nach Chuck Smith – bei uns (para), in uns (en, Wiedergeburt, Johannes 20: Jesus haucht die Jünger an) und auf uns (epi, Kraft zum Dienst an Pfingsten); erst dieses Ereignis machte aus verängstigten, in ihren alten Beruf zurückgekehrten Jüngern mutige Nachfolger.

Praktische Folgen: Nach Galater 5 kann nur der Geist, nicht eigene Anstrengung, vom Egoismus befreien und Frucht wachsen lassen; der Geist ist wesentlich ein Geist der Liebe (Römer 5,5), war schon bei der Schöpfung am Werk und will Menschen zu Gemeinschaft mit Gott führen.
🗓️ 17. Mai 2026
🎤 Jonas Häberle
2. Timotheus 4,1-8
Die Predigt behandelt Paulus' letzten Appell an Timotheus in 2. Timotheus 4,1-8, sein Wort treu zu verkündigen. Jonas erklärt, dass die Verkündigung verantwortungsbewusst vor Gott, sorgfältig mit Geduld, trotzig unabhängig vom Zeitgeist und mit völliger Hingabe geschehen soll, wie Paulus selbst sein Leben als Trankopfer hingegeben hat. Als praktische Anwendung ruft er dazu auf, im eigenen Umfeld Gelegenheiten zur Verkündigung zu suchen, Hindernisse wie Angst und Entmutigung vor Gott zu benennen und den Blick neu auf Jesus zu richten.