🗓️ 09. August 2026
🎤 Simon Georg
1.Mose 3
Sünde bedeutet nicht in erster Linie eine einzelne falsche Tat, sondern das fehlende Vertrauen darauf, dass Gott den Menschen in einen guten Lebensraum gestellt hat und es gut mit ihm meint.
Die Schlange sät Zweifel und verspricht "ihr werdet sein wie Gott" — Erkenntnis statt Begegnung; als Folge zerbrechen alle vier Beziehungen: zu Gott, zueinander, zur Schöpfung und zu sich selbst.
Gott lässt den Menschen nicht im Fall zurück: Statt der selbstgemachten Feigenblätter schafft er die Kleider aus Fell, verwehrt den Zugang zum Baum des Lebens zum Schutz und kündigt mit dem Nachkommen der Frau die Erlösung durch Jesus an.
🗓️ 26. Juli 2026
🎤 Volker Reinhardt
1.Mose 2,4-17
Vier Hauptaspekte aus dem Text: Der Vers behandelt das Erschaffen des Menschen aus Staub und den Lebensodem, die Einsetzung in den Garten Eden mit den vier Strömen, und das Gebot bezüglich des Baums der Erkenntnis.

Der Mensch wurde von Gott, dem Herrn (Jahwe), aus Staub der Erde geformt und durch den eingehauchten Lebensodem lebendig gemacht.

Gott pflanzte den Garten Eden mit dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse und setzte den Menschen dort ein, um ihn zu bebauen und zu bewahren.

Gott gebot dem Menschen, von allen Bäumen außer dem Baum der Erkenntnis zu essen, mit der Warnung, dass er am Tag des Essens davon sterben müsse.
🗓️ 19. Juli 2026
🎤 Andreas Staigmiller
1. Mose 2,1-3
Gott vollendet, was er anfängt — die Schöpfung in 1. Mose 2,1-3, die Erlösung am Kreuz ("es ist vollbracht") und das begonnene gute Werk im Leben der Gläubigen (Philipper 1,6).

Der siebte Tag ist Ruhe aus Vollendung, nicht aus Müdigkeit: Adam beginnt sein Leben im Ruhestand, und Sabbat wie Sabbatjahr (2. Mose 16, 3. Mose 25) sind eine Einübung ins Vertrauen, dass Gott versorgt, auch wenn man pausiert; nach 5. Mose 5 ist der Ruhetag zugleich Zeichen der Befreiung aus der Sklaverei.

Gott segnet und heiligt als Erstes nicht einen Ort oder Gegenstand, sondern Zeit — daraus folgen drei Haltungen: staunen, ruhen und die eigene Zeit bewusst auf Gott ausrichten, im Vertrauen darauf, dass er die Welt trägt.
🗓️ 12. Juli 2026
🎤 Matthias Knödler
1. Mose 1,1-31
Gott erschafft Himmel und Erde aus dem Nichts allein durch sein Wort – in sechs wörtlich gemeinten 24-Stunden-Tagen, ohne Evolution und ohne Tod vor dem Sündenfall.

Die Schöpfung verläuft in drei Blöcken: Gott bereitet jeweils einen Lebensraum (Licht/Himmel, Meer und Atmosphäre, Land mit Pflanzen) und setzt dann die zugehörigen Bewohner hinein; alles bleibt nach seiner Art getrennt, weil Gott Ordnung, Grenzen und geordnete Vielfalt liebt.

Der Mensch ist als Mann und Frau gewollt, Gottes Ebenbild und sein beauftragter Verwalter über die Schöpfung – kein Zufallsprodukt; Gott segnet ihn, macht ihn fit fürs Leben und lädt zur Anbetung des Schöpfers und Erlösers ein.
🗓️ 24. Mai 2026
🎤
Kurzbeiträge zum Thema heiliger Geist
Impulse aus einem Pfingstgottesdienst mit mehreren Beiträgen zum Thema Heiliger Geist.

Vertrauen im Dazwischen: Die Jünger sollten nach Apostelgeschichte 1 im gefährlichen Jerusalem auf den Heiligen Geist warten – ein Loslassen von Sicherheit, Verstand und Kontrolle, das auch heute beim Schritt ins Ungewisse gilt (Bezug: Familie Bold, die nach Peru geht).

Drei Stufen des Geistes nach Chuck Smith – bei uns (para), in uns (en, Wiedergeburt, Johannes 20: Jesus haucht die Jünger an) und auf uns (epi, Kraft zum Dienst an Pfingsten); erst dieses Ereignis machte aus verängstigten, in ihren alten Beruf zurückgekehrten Jüngern mutige Nachfolger.

Praktische Folgen: Nach Galater 5 kann nur der Geist, nicht eigene Anstrengung, vom Egoismus befreien und Frucht wachsen lassen; der Geist ist wesentlich ein Geist der Liebe (Römer 5,5), war schon bei der Schöpfung am Werk und will Menschen zu Gemeinschaft mit Gott führen.
🗓️ 22. März 2026
🎤 Matthias Knödler
2. Timotheus 1,12-18
Die Predigt behandelt 2. Timotheus 1,12-18 und fragt, wie Christen in Leid, Verfolgung und Anfeindung standhaft bleiben können, ohne sich für das Evangelium zu schämen. Anhand des im Gefängnis leidenden Paulus zeigt Matthias, dass Gewissheit im Vertrauen auf Jesus Christus, im Festhalten am anvertrauten Evangelium durch den Heiligen Geist und im Wissen um Gottes überlegene Kraft liegt. Am Beispiel der treulosen Figellus und Hermogenes sowie des treuen Onesiphorus ruft er dazu auf, Enttäuschungen durch Mitchristen nicht mit Zynismus zu begegnen, sondern Treue zu würdigen und selbst treu zu bleiben.
🗓️ 25. Januar 2026
🎤 Matthias Knödler
1. Timotheus 6,17-19
Die Predigt behandelt 1. Timotheus 6,17-19 und den christlichen Umgang mit Reichtum. Matthias erklärt, dass Besitz an sich nicht schlecht ist, aber zu Hochmut und falschem Vertrauen verführt, weshalb Christen ihre Hoffnung auf den lebendigen Gott setzen und sich als vorübergehende Verwalter statt als Besitzer verstehen sollen. Praktisch ruft er dazu auf, Gutes zu tun, freigebig zu teilen und nach einem festen Plan – erst geben, dann sparen, dann leben – bleibende Schätze im Himmel zu sammeln.
🗓️ 12. Januar 2025
🎤 Volker Reinhardt
Markus 12,41-44
Die Predigt behandelt das Thema Geben anhand der Geschichte von der armen Witwe im Markus-Evangelium. Sie zeigt, dass es Gott beim Geben nicht um die Höhe der Gabe, sondern um die Haltung des Gebers geht: Wer von Herzen und im Vertrauen auf Gott gibt, wird von ihm reich beschenkt – oft auf eine Weise, die menschliches Rechnen übersteigt. Am Ende betont die Predigt, dass wir durch großzügiges Geben letztlich unermesslich viel gewinnen, nämlich die Ewigkeit bei Gott.
🗓️ 20. Oktober 2024
🎤 David Erhardt
Markus 10 46-52
Die Predigt behandelt die Heilung des blinden Bartimäus aus Markus 10 und zeigt drei Ebenen auf: Zuerst das reale Wunder der Heilung, dann die geistliche Blindheit und das Wunder, durch Jesus geistlich sehen zu können, und schließlich die Hoffnung auf das endgültige Sehen bei Gott nach dem Tod. Die zentrale Botschaft ist, dass wir wie Bartimäus im Glauben zu Jesus rufen, uns nicht abhalten lassen und unser Leben ihm anvertrauen sollen, um geistlich sehend zu werden und eines Tages Gott wirklich zu sehen.
🗓️ 29. September 2024
🎤 Markus Scheck
Markus 10 13-31
Die Predigt betont, dass wir Gott mit einem kindlichen, unkomplizierten Vertrauen begegnen sollen, wie es Jesus an den Kindern deutlich macht. Sie warnt davor, das Herz an Reichtum und Besitz zu hängen, da dies den Zugang zum Reich Gottes erschwert, und hebt hervor, dass Gott nicht auf äußere Leistungen, sondern auf die Treue und Motivation des Herzens schaut. Wer für Jesus Opfer bringt, wird von Gott reich belohnt – nicht immer sichtbar im Diesseits, aber gewiss im kommenden ewigen Leben.