🗓️ 30. August 2026
🎤 Leif Falter
1. Mose 5,1-32
Predigt über 1. Mose 5 (mit Vorlauf 1. Mose 4): Kains Nachfahren zeigen den rasanten Verfall — von Sündenfall über Brudermord bis zu Lamechs Polygamie, Mordlust und Rachanmaßung — während zugleich Kultur und Technik entstehen (Tubalkains Metallhandwerk, Musik, Städtebau) und mit Enosch erstmals der Name des Herrn angerufen wird.

Geschlechtsregister sind nicht überflüssig: Namen tragen oft Bedeutung oder Prophetie (Methusalah – "sein Tod wird bringen" – stirbt rechnerisch im Jahr der Sintflut), die hohen Lebensalter zeugen von Gottes Gnade und Aufschub statt sofortigem Todesurteil, und Henochs Entrückung gibt Hoffnung über den Tod hinaus; spekulative "versteckte Botschaften" aus den Namensbedeutungen hält der Prediger dagegen für nicht haltbar.

Kernbotschaft: Es geht um Kontinuität und Verheißung — Gott erwählt nicht die Stärksten oder Erstgeborenen, sondern nach eigener Gnade, und die Linie führt ungebrochen von Adam über Noah bis zu Jesus (Lukas 3); darum soll man sich nicht entmutigen lassen, denn nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen (Römer 8,38-39).
🗓️ 23. August 2026
🎤 Matthis Knödler
Themenpredigt Prophetie
Prophetie macht rund ein Viertel der Bibel aus und wird von Gott selbst als sein Erkennungszeichen genannt; sie blickt zurück (Gottes Deutung der Geschichte, z. B. Schöpfung, Jeremia), beurteilt die Gegenwart und kündigt Zukünftiges an.
Zahlreiche Vorhersagen haben sich wörtlich erfüllt – auch Jesus selbst trat als Prophet auf und sagte etwa Verrat, Kreuzigung und Tempelzerstörung voraus –, weshalb auch die noch offenen Ankündigungen wörtlich zu erwarten sind: Entrückung, Drangsalszeit, tausendjähriges Reich, Auferstehung aller Menschen, Gericht sowie neuer Himmel und neue Erde.
Ziel der Prophetie ist Lebensveränderung: Wer Gottes Ankündigungen ernst nimmt, gewinnt Hoffnung und Gewissheit, reinigt und heiligt sein Leben, gehorcht Christus aus Liebe und gibt die Rettungsbotschaft weiter – etwa im bewussten, prophetisch ausgerichteten Beten des Vaterunsers.
🗓️ 21. Juni 2026
🎤 Volker Reinhardt
1. Mose 1,1-5
Volker predigt heute über 1. Mose 1, den Beginn einer geplanten längeren Predigtreihe zum ersten Buch Mose.

Er erklärt, warum Mose trotz des großen zeitlichen Abstands als glaubwürdiger Autor der Schöpfungsgeschichte gelten kann, und legt dar, dass die Bibel Wissenschaft nicht widerlegen will, sondern von Gottes Größe und Allmacht berichtet.

Anhand der ersten fünf Verse zeigt er Gottes planvolles, mühelos schöpferisches Wesen und schließt mit Psalm 19 über die Herrlichkeit Gottes in der Schöpfung.
🗓️ 14. Juni 2026
🎤
Rückblick 2. Timotheus
Abschlussgottesdienst der Predigtreihe zum 2. Timotheusbrief: Nach einer Lesung des gesamten Briefes fasst der Leiter Inhalt und Hintergrund in einem Lückentext zusammen – Paulus schreibt aus der Gefangenschaft in Rom, ermutigt Timotheus zu Mut statt Furcht, zur treuen Weitergabe des Evangeliums und zum Bleiben in der von Gott eingegebenen Schrift.
Anschließend teilen mehrere Gemeindeglieder, was ihnen wichtig geworden ist: das Bild vom geraden Abschneiden einer Brotscheibe für das rechte Austeilen von Gottes Wort statt Streit über Nebenfragen, der Soldat Christian Craighead als Beispiel für die Bereitschaft "hier bin ich, sende mich", die Sicherheit des Glaubens angesichts von Ablehnung im Berufsalltag, Dankbarkeit für den eigenen Arbeitsplatz sowie die sympathische Menschlichkeit des Paulus, der um seinen Mantel und seine Bücher bittet.
Zum Schluss zeigt der Leiter anhand von 2. Timotheus 1,8; 2,2; 2,8-10; 3,14-15; 4,1-2 und 4,17 auf, wie zentral die Verkündigung des Evangeliums im ganzen Brief ist – das Wort Gottes ist nicht gekettet –, und schließt mit einem Dankgebet für Gottes lebendiges Wort.
🗓️ 17. Mai 2026
🎤 Jonas Häberle
2. Timotheus 4,1-8
Die Predigt behandelt Paulus' letzten Appell an Timotheus in 2. Timotheus 4,1-8, sein Wort treu zu verkündigen. Jonas erklärt, dass die Verkündigung verantwortungsbewusst vor Gott, sorgfältig mit Geduld, trotzig unabhängig vom Zeitgeist und mit völliger Hingabe geschehen soll, wie Paulus selbst sein Leben als Trankopfer hingegeben hat. Als praktische Anwendung ruft er dazu auf, im eigenen Umfeld Gelegenheiten zur Verkündigung zu suchen, Hindernisse wie Angst und Entmutigung vor Gott zu benennen und den Blick neu auf Jesus zu richten.
🗓️ 03. Mai 2026
🎤 Simon Georg
2. Timotheus 3,10-17
Die Predigt behandelt 2. Timotheus 3,10-17 und stellt echten, gelebten Glauben einem bloß äußerlichen Fake-Glauben gegenüber. Anhand von Paulus' Vorbildfunktion für Timotheus und seiner Aussage, alle Schrift sei von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, Überführung und Zurechtweisung, zeigt Simon, dass echtes geistliches Leben ein Vorbild zum Abgleichen und die Bibel als Prüfmaßstab braucht. Statt sich über das Böse in der Welt zu empören, sollen Gläubige die Schrift wie einen Spiegel auf das eigene Leben wirken lassen und sich an gottesfürchtigen Vorbildern orientieren, um wirklich verändert und ausgerüstet zu einem guten Werk zu leben.
🗓️ 19. April 2026
🎤 David Erhardt
2. Timotheus 2,14-26
Die Predigt behandelt 2. Timotheus 2,14-26 und deutet die Ermahnungen des Paulus an den Gemeindeleiter Timotheus anhand dreier Bilder: der Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht auslegt statt sich in nichtige Wortstreitigkeiten zu verlieren; die Gefäße im Haus, die je nach Reinheit zur Ehre oder Unehre dienen; und der Knecht, der wie Jesus mild und geduldig lehrt statt zu streiten. Als praktische Anwendung ruft David dazu auf, sich von törichten Streitfragen fernzuhalten und die Verantwortung für die Gemeinde Gott zu überlassen.
🗓️ 29. März 2026
🎤 Andreas Staigmiller
2. Timotheus 2,1-7
Die Predigt behandelt 2. Timotheus 2,1-7, wo Paulus den Timotheus auffordert, stark zu werden in der Gnade und das von ihm Gelernte an treue Menschen weiterzugeben, damit es an die nächste Generation gelangt. Anhand der Bilder vom Soldaten, Sportler und Landwirt zeigt Andreas, dass Nachfolge Fokus auf Jesus, Treue zu Gottes Wort und Ausdauer trotz Widrigkeiten erfordert. Als praktische Anwendung ruft er dazu auf, sich bewusst mit der erfahrenen Gnade zu beschäftigen, an der Bibel als Maßstab festzuhalten und den Glauben aktiv an andere weiterzugeben.
🗓️ 22. Februar 2026
🎤 David Erhardt
Einführung in den 2. Timotheus-Brief
Die Predigt führt in den 2. Timotheusbrief ein und legt die ersten fünf Verse aus Kapitel 1 aus. David erklärt, dass Paulus den Brief als geistliches Testament kurz vor seinem Tod aus der Gefangenschaft schreibt, um den unter Druck stehenden Timotheus zu ermutigen, und nennt als Hauptthemen Treue zum Evangelium trotz Verfolgung, die Kraft der Schrift (2. Timotheus 3,16) und die Weitergabe des Glaubens (2. Timotheus 2,2). Als Anwendung ruft er dazu auf, die eigene Identität unabhängig von den Umständen in der Berufung durch Gott zu gründen und andere im Glauben zu ermutigen.
🗓️ 15. Februar 2026
🎤 Volker Reinhardt
Ermahnungen im Timotheus-Brief
Die Predigt behandelt das durchgehende Thema der Ermahnung im ersten Timotheusbrief, in dem Paulus den Timotheus wiederholt auffordert, einzelne Personen, Gruppen und sogar wohlhabende Gemeindemitglieder zu ermahnen oder zurechtzuweisen. Anhand des Umgangs mit jüngeren Witwen in Kapitel 5 und der Botschaft an die Gemeinde in Ephesus aus der Offenbarung zeigt Volker, dass konstruktive Kritik nötig ist, um untadelig zu bleiben und die erste Liebe nicht zu verlieren. Er ermutigt dazu, Ermahnung anzunehmen und selbst liebevoll, aber klar auszusprechen, um in Familie, Gemeinde und Beruf Ordnung zu bewahren.