Die Predigt behandelt den Abschluss des 1. Timotheusbriefes in Kapitel 6, Vers 20-21, wo Paulus Timotheus auffordert, das anvertraute Gut zu bewahren und falsche, sogenannte Erkenntnis zu meiden. Simon erklärt, dass der Glaube nicht durch eigenes Verstehen oder intellektuelle Erkenntnis lebendig bleibt, sondern durch das praktische Leben des Evangeliums und die Konzentration auf Jesus als einzigen Weg zu Gott. Als praktische Anwendung ruft er dazu auf, wie ein Wächter über das Anvertraute zu wachen und sich bewusst zu machen, was im Glauben nicht verhandelbar ist.
Die Predigt betont die zentrale Bedeutung des Gebets im Leben eines Christen und fordert dazu auf, vor allem und für alle Menschen zu beten – besonders für die Obrigkeit. Paulus macht deutlich, dass Gott alle Menschen retten will und Jesus der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen ist; deshalb sollen wir Gottes Willen annehmen und im Gebet für andere eintreten.
Die Predigt gibt einen Überblick über das Leben Jesu, seine messianischen Wunder und die Ablehnung durch die religiösen Führer Israels. Sie zeigt, wie Jesus konsequent Gottes Willen tat, menschliche Überlieferungen ablehnte und trotz Widerstand an seiner Botschaft festhielt. Die Zuhörer werden ermutigt, Jesus zu vertrauen, ihm nachzufolgen und sich nicht von menschlichen Traditionen, sondern vom Wort Gottes leiten zu lassen.
In der Predigt wird die Gerichtsverhandlung Jesu vor dem Hohen Rat beschrieben, bei der Jesus trotz falscher Anschuldigungen und Machtmissbrauchs durch die religiösen Führer standhaft bleibt und seine Identität als Sohn Gottes bekennt. Die Predigt betont, dass Jesus freiwillig und aus Liebe den Weg ans Kreuz geht, obwohl er alle Macht hätte, sich zu retten. Daraus wird die zentrale Frage an die Zuhörer abgeleitet: Wie lautet dein Urteil über Jesus – erkennst du ihn als Gottes Sohn an?
Die Predigt betont, dass Jesus nicht nur ein Nachkomme Davids, sondern vor allem der Sohn Gottes ist, was im Markus-Evangelium als zentrales Thema herausgestellt wird. Die Schriftgelehrten lehnten diesen göttlichen Anspruch ab und stellten sich selbst in den Mittelpunkt, während die Gemeinde dazu aufgerufen wird, Jesus allein im Zentrum zu lassen und keine Aufmerksamkeit auf sich selbst zu ziehen. Echtheit und Demut in der Anbetung stehen im Vordergrund, damit alle Ehre allein Jesus gebührt.
Die Predigt betont, wie wichtig ein einfacher, vertrauensvoller Glaube ist und dass wir uns immer wieder neu auf Jesus ausrichten sollen. Am Beispiel der Heilung des besessenen Jungen (Markus 9,14-29) wird deutlich, dass Glaube und Gebet entscheidend sind, um Gottes Wirken zu erleben. Die Predigt ruft dazu auf, im Gebet die Stille zu suchen, Gottes Wahrheit zu erkennen und sich nicht von Ängsten oder Zweifeln ablenken zu lassen.
Die Predigt behandelt die Verklärung Jesu auf dem Berg, bei der drei Jünger einen kurzen Einblick in Jesu göttliche Herrlichkeit erhalten und Gott selbst bestätigt, dass auf Jesus gehört werden soll. Die Jünger verstehen zunächst nicht, warum Jesus leiden und sterben muss, doch die Predigt betont, dass Herrlichkeit und Leiden zusammengehören und dass wir trotz vieler offener Fragen auf Gottes Zeit und Führung vertrauen dürfen. Am Ende steht die Hoffnung, dass Jesus sein Reich in Herrlichkeit vollenden wird und alle Gläubigen vereint vor ihm stehen werden.
Die Predigt behandelt das Thema, dass Jesus in Nazareth trotz vieler Wunderberichte auf Unglauben stößt und dort kaum Wunder tun kann. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer Jesus wirklich ist – nicht nur ein guter Mensch oder Vorbild, sondern der Messias und Sohn Gottes. Wunder allein schaffen keinen Glauben; echter Glaube entsteht durch das Hören von Gottes Wort, und im Zentrum des Glaubenslebens stehen Taufe und Abendmahl, nicht das Erleben von Wundern.
Die Predigt handelt von zwei Wundern Jesu im Markus-Evangelium: Die Heilung einer Frau, die seit zwölf Jahren leidet, und die Auferweckung der Tochter des Synagogenvorstehers Jairus. Im Mittelpunkt steht der Glaube – nicht das Wissen oder religiöse Rituale, sondern das Vertrauen auf Jesus, unabhängig von eigenen Vorstellungen, Erfahrungen oder Zweifeln. Die Predigt ermutigt, ohne Vorbehalte zu Jesus zu kommen, ihm zu vertrauen und das „Aber“ im Glauben wegzulassen: Fürchte dich nicht, glaube nur.
Die Predigt behandelt die Gerichtsworte aus Amos 8, in denen Gott das Volk Israel wegen sozialer Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit gegenüber seinem Wort verurteilt. Die vier Bilder (Heuschrecken, Feuer, Senkblei, Korb mit reifem Obst) zeigen eine zunehmende Zuspitzung des Gerichts, das schließlich unausweichlich wird. Die Predigt betont, dass Jesus dieses Gericht für uns getragen hat, Gottes Wort kraftvoll und lebensspendend ist und wir dankbar und verantwortungsvoll damit umgehen sollen.