In der Predigt wird betont, dass es beim Hören von Gottes Wort nicht nur ums Zuhören, sondern auch ums Gehorchen und Handeln geht. Am Beispiel der Apostelgeschichte wird gezeigt, wie Petrus und Johannes trotz Bedrohung mutig von Jesus reden, weil sie nicht anders können, nachdem sie Gottes Wirken erlebt haben. Die Zuhörer werden ermutigt, sensibel für Gottes Reden zu sein und das Gehörte im Alltag umzusetzen.
Die Predigt fasst die Eindrücke von einer Calvary Chapel-Konferenz zusammen, deren Hauptthema „Gnade“ war. Es wurde betont, dass Gnade ein unverdientes Geschenk Gottes ist, das uns zur Rettung und zum Leben in Heiligkeit befähigt, und dass Gottes Kraft besonders in unserer Schwachheit wirksam wird. Außerdem wurde die Gemeinde ermutigt, offen für das Wirken des Heiligen Geistes zu bleiben, sich nicht auf Vergangenes auszuruhen, sondern bereit für neue Erweckung und echte Gemeinschaft zu sein.
Die Predigt betont, dass es beim Glauben nicht um Leistungsdruck oder Perfektion geht, sondern darum, Gottes Wort und seine Liebe im Glauben anzunehmen – unabhängig davon, wie wir uns fühlen oder was wir leisten. Unsere Identität in Christus ist ein Geschenk, das wir nicht verdienen müssen, und aus dieser Gewissheit heraus dürfen wir Gottes Liebe weitergeben, sodass auch andere davon profitieren. Entscheidend ist, dass wir uns von Gottes Geist leiten lassen und nicht selbst versuchen, alles aus eigener Kraft zu bewirken.
Die Predigt betont, dass der Glaube an Jesus Christus zu einer grundlegenden Veränderung im Leben eines Menschen führt: Wer Christus annimmt, wird zu einer neuen Schöpfung, das Alte ist vergangen, alles ist neu geworden. Paulus' Eifer und Motivation entspringen der Liebe Christi und dem Wirken des Heiligen Geistes, was Christen dazu bewegt, nicht mehr für sich selbst, sondern für Christus zu leben und sich von weltlichen Maßstäben zu lösen. Die Predigt ruft dazu auf, diese neue Identität anzunehmen, andere geistlich zu sehen und sich nicht zu schämen, wenn der Glaube polarisiert oder als "verrückt" erscheint.
Die Predigt vergleicht den alten Bund des Gesetzes mit dem neuen Bund in Christus anhand von 2. Korinther 3. Der alte Bund steht für Gesetz, Verdammnis und Tod, während der neue Bund durch den Geist Gottes Leben, Freiheit und eine überfließende Herrlichkeit bringt. Die Veränderung des Menschen geschieht nicht durch eigene Anstrengung, sondern indem wir Jesus anschauen und uns vom Geist Gottes verwandeln lassen.
Die Predigt beschäftigt sich mit den Aussagen des Neuen Testaments zur Rolle der Frau in der Gemeinde, insbesondere den scheinbar widersprüchlichen Stellen bei Paulus. Wilfried betont, dass Frauen laut Paulus grundsätzlich gleichwertig und aktiv am Gemeindeleben beteiligt sind, die strengen Anweisungen zum Schweigen der Frauen aber im historischen Kontext als Reaktion auf Unordnung und spezielle Probleme in der Gemeinde zu verstehen sind. Insgesamt sollen Männer und Frauen gemeinsam und in guter Ordnung zum Aufbau der Gemeinde beitragen.
Die Predigt betonte, dass Gott ein Gott des Friedens ist und dass echter Friede nicht von äußeren Umständen oder der Welt kommt, sondern von Gott selbst geschenkt wird. Viele Beiträge aus der Gemeinde zeigten, wie wichtig Vergebung, Versöhnung und das Ordnen von Beziehungen für den inneren Frieden sind. Außerdem wurde ermutigt, offen füreinander zu sein, persönliche Erfahrungen zu teilen und gemeinsam auf den Heiligen Geist zu hören, um als Gemeinde im Glauben zu wachsen.
In der Predigt geht es um das Thema Zungenrede im 1. Korintherbrief 14. Martin erklärt, dass es vier verschiedene Arten von Zungenrede gibt: das persönliche Reden von Geheimnissen mit Gott, prophetisches Zungenreden mit Auslegung, Anbetung und Gebet in Zungen sowie das Sprechen in echten Fremdsprachen als Zeichen für Ungläubige. Er ermutigt die Gemeinde, offen für die Geistesgaben zu sein, nach ihnen zu streben und sie in Liebe zur persönlichen und gemeinschaftlichen Auferbauung einzusetzen.
In der Predigt wird erklärt, dass jeder Christ vom Heiligen Geist eine oder mehrere Gaben erhalten hat, die zum Nutzen und zur Auferbauung der Gemeinde eingesetzt werden sollen. Paulus betont, dass diese Gaben vielfältig sind, aber alle vom gleichen Gott kommen und der Gemeinschaft dienen, nicht dem eigenen Vorteil. Es wird auch vor Missbrauch der Gaben gewarnt und dazu ermutigt, die eigene Gabe zu erkennen und aktiv in die Gemeinde einzubringen, damit die Vielfalt und Stärke der Gemeinschaft sichtbar wird.
Wilfried betont, dass Christen zwar in Christus Freiheit haben, aber nicht alles, was erlaubt ist, auch nützlich ist oder sie beherrschen soll. Besonders warnt er vor Dingen wie Unvergebenheit, Neid, Gier, Hass, Stolz, Süchten und sexueller Unmoral, die das Leben und die Beziehung zu Gott negativ beeinflussen und die Brauchbarkeit im Reich Gottes mindern. Er ruft dazu auf, ein Leben zu führen, in dem Jesus und der Heilige Geist wirklich Raum haben, und ermutigt, konsequent alles abzulegen, was einen von Gott trennt.