In der Predigt berichtet Jonas Häberle zunächst von seinem persönlichen Werdegang, seiner Zeit als Missionar in Nepal und seiner Rückkehr nach Deutschland. Im Hauptteil legt er Markus 11 aus und betont, dass Jesus als demütiger König nach Jerusalem einzieht, um Gottes Reich zu bringen – ein Reich, das nicht politisch, sondern geistlich ist und alle Menschen einschließt. Die Gemeinde wird ermutigt, Jesus in allen Lebensbereichen als König willkommen zu heißen, ihm zu vertrauen und ihm ihr Leben ganz hinzugeben.
Die Predigt behandelt die Verklärung Jesu auf dem Berg, bei der drei Jünger einen kurzen Einblick in Jesu göttliche Herrlichkeit erhalten und Gott selbst bestätigt, dass auf Jesus gehört werden soll. Die Jünger verstehen zunächst nicht, warum Jesus leiden und sterben muss, doch die Predigt betont, dass Herrlichkeit und Leiden zusammengehören und dass wir trotz vieler offener Fragen auf Gottes Zeit und Führung vertrauen dürfen. Am Ende steht die Hoffnung, dass Jesus sein Reich in Herrlichkeit vollenden wird und alle Gläubigen vereint vor ihm stehen werden.
Die Predigt betont, dass Christen das Wort Gottes wie Samen aussäen können, aber das Wachstum und die Frucht allein von Gott bewirkt werden – Menschen können das Ergebnis nicht erzwingen, sondern nur unterstützen oder behindern. Jeder Dienst im Reich Gottes ist wichtig, unabhängig von seiner Größe, und entscheidend ist, dass man nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes ist. Das Gleichnis vom Senfkorn zeigt, wie aus etwas Kleinem durch Gottes Wirken Großes entstehen kann.
Markus berichtet von einer schweren Woche, in der er Trost durch einen Brief von Freunden und durch Gottes Wort erfahren hat. Im Mittelpunkt der Predigt steht der Ruf Jesu zur Nachfolge, die Bedeutung der Umkehr und des Glaubens an die gute Botschaft sowie die persönliche Entscheidung für Jesus. Er betont, dass jetzt die Zeit der Gnade ist, in der Jesus Retter ist, aber auch eine Zeit kommen wird, in der er als Richter erscheint.
Die Predigt fasst Psalm 145 als ein kunstvolles Lob Gottes zusammen, das seine Größe, seine Taten, seine Gnade und sein Reich preist. Im Zentrum steht der König und sein Reich, das ewig besteht und allen Menschen gilt. Die häufige Wiederholung von "alle" betont, dass Gottes Güte und Herrschaft wirklich jeden und alles umfasst.
Die Predigt betont, dass das Leben als Christ mit einem Wettkampf vergleichbar ist, bei dem konsequente und radikale Nachfolge nötig ist. Es reicht nicht, nur äußerlich Christ zu sein; vielmehr geht es darum, Buße zu tun, Hindernisse zu beseitigen und sich ganz auf Gott auszurichten, um ein siegreiches Leben zu führen. Gott hilft dabei durch seinen Heiligen Geist, aber jeder ist selbst verantwortlich, gehorsam und zielgerichtet zu leben.