Die Weihnachtspredigt entfaltet anhand der Krippengeschichte sowie von Jesaja 7,14, Offenbarung 3,20 und Jakobus 4,8, dass Gott die Nähe zum Menschen sucht: Jesus hat den weiten Weg vom Himmel in die Krippe zurückgelegt und klopft längst an. Simon erklärt, dass Hirten und Weise Jesus nur begegneten, weil sie das letzte kurze Stück selbst gingen, und dass es nicht genügt, ihn bloß aus der Geschichte zu kennen. Praktisch lädt er dazu ein, sich bewusst Zeit für Jesus zu nehmen, etwa durch Bibellesen, Gespräche, Anbetung und Gebet.
Die Predigt betont, dass wir alle Fehler machen und Schuld auf uns laden, ähnlich wie die Räuber in der Geschichte. Jesus wird als das „Lamm Gottes“ vorgestellt, das stellvertretend für unsere Schuld gestorben ist, sodass wir nicht mehr verloren sind. Weihnachten ist deshalb ein Fest der Freude und Gnade, weil Jesus als Retter für uns geboren wurde.
Die Predigt betont, dass die Geburt Jesu in der Bibel vor allem mit Lob, Preis und Herrlichkeit begleitet wird, nicht mit äußeren Festlichkeiten oder genauen historischen Details. Jesus wurde einfachen Menschen wie Hirten, Simeon und Hannah offenbart, und auch heute sollten Christen ihn mit echtem Lobpreis ehren, statt sich auf äußere Traditionen zu konzentrieren.
Die Predigt betont, dass Jesus als Licht in die Welt gekommen ist, um besonders denen Hoffnung zu bringen, die im Dunkeln leben – also Menschen in Trauer, Not oder Einsamkeit. Sie hebt hervor, dass in Jesus die ganze Fülle Gottes und Menschlichkeit vereint ist und dass diese Fülle nur in ihm zu finden ist, nicht in religiösen Institutionen oder Traditionen. Am Beispiel von Johann Sebastian Bach wird gezeigt, dass trotz Leid und Dunkelheit Grund zur Freude und zum Lob Gottes besteht.